Wir, eine Gruppe von Verbrauchern und Verbraucherinnen, haben 2018 gemeinsam mit einem Partnerbetrieb und 35 Privathaushalten das Projekt „Solidarische Landwirtschaft Hannover" gegründet. Gegenwärtig sind ca. 120 Haushalte dabei, womit wir bereits ein Drittel der Hofkapazität gedeckt haben.

 

In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebes oder einer Gärtnerei, wofür sie im Gegenzug dessen den Ernteertrag erhalten. Bei Solidarischer Landwirtschaft (kurz Solawi) werden die Lebensmittel also nicht mehr über den offenen Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Teilnehmer*innen mit organisiert und finanziert wird.

 

Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält so eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale (Bio-)Lebensmittel saisonal zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

 

Solidarische Landwirtschaft ist damit eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicher stellen und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten soll.

 

Der persönliche Bezug zueinander macht die gegenseitige Verantwortung bewusst, die Prozesse setzen eine grundsätzliche Bereitschaft zur gemeinsamen (Bewusstseins-)Entwicklung

voraus.